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Waschmaschine was muss man beachten?

10.01.2020 – Blog / Wäschetipp, Waschmaschinen
Blog - Waschmaschine was muss man beachten - Schulthess Wäschetipp

Angesichts der übergrossen Auswahl an verfügbaren Modellen kommen Sie ins Schleudern? Wir helfen Ihnen herauszufinden, was Sie bei der Wahl Ihrer Waschmaschine beachten müssen – und warum Qualität, Energieeffizienz und Langlebigkeit der Maschine neben einem verlässlichen Kundenservice die wichtigsten Argumente für Waschmaschinen aus Schweizer Herstellung sind, wenn Sie Ihre neue Waschmaschine kaufen. 

Das Sortiment an unterschiedlichen Waschmaschinentypen ist umfangreich und die Zahl der Waschmaschinenmodelle mit ihren verschiedenartigen Funktionen und Ausstattungsmerkmalen riesig. Das hat gute Gründe, denn auch die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden variieren stark. Wer weiss, was die eigene Waschmaschine leisten soll, findet aus dem grossen Angebot schnell das richtige Modell.

Diese Kriterien sind bei der Auswahl am wichtigsten:

  • Bauart – Frontlader oder Waschturm kaufen?
  • Fassungsvermögen
  • Energieeffizienz: Wasser- und Stromverbrauch
  • Zusätzliche Programme, Funktionen und Ausstattungsdetails

Bauart – Frontlader oder Waschturm kaufen?

Für die Wahl des Gerätetyps sind die Gegebenheiten vor Ort entscheidend. Wie viel Platz steht für die Waschmaschine zur Verfügung? Soll die Maschine ihren Platz im Keller, einer Waschküche, dem Badezimmer oder der Küche finden? 

Wenn die Maschine in einen Küchen- oder Badezimmerschrank eingebaut werden soll, um beispielsweise optisch in der Küchenzeile zu verschwinden, kann die Wahl nur auf einen unterbaufähigen Frontlader fallen. 

Frontlader sind Maschinen, deren Tür nach vorne öffnet. Sie sind meist 60 Zentimeter breit. Unterbaufähig ist eine Waschmaschine, die unter eine bestehende Arbeitsplatte eingepasst werden kann. Dazu muss der Deckel der Maschine sich abschrauben lassen, um sich auf gleicher Höhe mit den anderen Geräten unter der Arbeitsplatte schieben zu lassen.

Wer sich unnötiges Bücken beim Beladen der Maschine ersparen und stattdessen den Rücken schonen will, wird einen Waschturm kaufen, der neben der Maschine zum Waschen auch den Trockner integriert. Der Waschturm stapelt die Geräte übereinander und ist daher ideal dort, wo zwar Platz in die Höhe, nicht aber in die Breite gegeben ist, um zwei Maschinen unterzubringen. Wahlweise ist der Waschturm als Wasch-Trocken-Säule mit einem eingebauten, praktischen Auszugstisch erhältlich, auf dem Wäsche zusammengelegt oder ein Wäschekorb bequem abgestellt werden kann.

Nachdem die Nische einmal ausgemessen ist, in der Waschturm oder -maschine stehen sollen, hat sich die Auswahl der Modelle schon auf ein übersichtlicheres Mass reduziert.

Fassungsvermögen – wie hoch wird der Wäscheberg gewöhnlich?

Das notwendige Fassungsvermögen der Maschine wird anhand der Zahl der Personen im Haushalt errechnet, für die mit der Maschine regelmässig Wäsche gewaschen werden soll. 

Bei Singles ist anzunehmen, dass schon ein Waschautomat mit einer Füllmenge von 3 Kilogramm seinen Zweck problemlos erfüllt. Die meistgekaufte Größe eines Frontladers besitzt in der Regel eine Trommel von rund 5 Kilogramm Fassvermögen und ist insbesondere für kleinere Haushalte sehr gut geeignet.

Moderne Waschmaschinen sind meist mit einer Mengenautomatik versehen, durch die der Verbrauch von Wasser und Energie an die Wäschemenge angepasst wird. Egal, ob das Fassungsvermögen komplett ausgenutzt wird, kann so immer mit höchster Effizienz bei optimalem Reinigungsergebnis gewaschen werden. Wer also plant, die neue Maschine so lange einsetzen zu können, bis die Familie vielleicht gewachsen ist, kann sich schon für jetzt für einen Waschautomaten entscheiden, der eine grössere Füllmenge hat als aktuell benötigt. 

Bei einem Haushalt von zwei bis zu fünf Personen geht man davon aus, dass eine Füllmenge von 6 bis zu 8 Kilogramm ausreichend ist. Das entspricht der üblichen Grösse einer Waschmaschinentrommel, die für einen Vier- bis Fünf-Personenhaushalt konzipiert ist. Wird für mehr als fünf Personen Wäsche gewaschen, sollte die Maschine 9 Kilogramm Wäsche und mehr aufnehmen können. Natürlich spielen auch die eigenen Waschgewohnheiten und die Menge an schmutziger Wäsche, die tatsächlich im Haushalt anfällt, eine Rolle. Wer Kinder hat, deren Wäsche häufig gewaschen werden muss, oder regelmässig verschmutzte Arbeitskleidung waschen wird, braucht mehr Fassungsvermögen. Wer dagegen eine breite Auswahl an Spezialprogrammen schätzt und schon weiss, dass er lieber öfter und in kleinen Mengen waschen will, wird eher eine Waschmaschine kaufen, die eine kleinere Trommel besitzt.

Energieeffizienz: Wasser- und Stromverbrauch – Sparsam oder Energiefresser?

Die Effizienz einer Waschmaschine muss ich an ihrem Energie-, Wasser- und Waschmittelverbrauch messen lassen. Auch ihre Schleuderkraft spielt bei der Ermittlung der Effizienz eine wichtige Rolle.

Wenn die Maschine effiziente Arbeit leistet, ist es oft sinnvoller, zunächst mehr Geld zu investieren, um hinterher dauerhaft bei der Stromrechnung zu sparen. Andersrum kann ein vermeintliches Schnäppchen auf lange Sicht ein teurer Spass werden. 

Das EU-Energielabel ist ein hilfreiches Werkzeug, um schnell die Energieeffizienzklasse einer Maschine zu bestimmen. Die Berechnungsgrundlage der Energieeffizienzklassen ist der Jahresverbrauch an Strom und Wasser einer Waschmaschine, unter der Annahme, dass die Maschine 220 Mal pro Jahr in einem Mix aus verschiedenen Programmen (60 °C, 40 °C, bei Voll- und Teilbeladung) wäscht. Zusätzlich nennt das Label auch einen Geräuschemissionswert in Dezibel während des Wasch- und Schleudervorgangs und klassifiziert die Schleuderleistung in Klassen von A bis G. 

Je höher die Schleuderdrehzahl in Umdrehungen/Minute und damit die Schleuderleistung einer Maschine ist, desto besser reduziert sie die Restfeuchte der Wäsche. Das macht sich positiv für den Energie- und Zeitverbrauch eines Trockners bemerkbar. Gelingt es der Maschine, mit einer Drehzahl von über 1400 U/min so stark zu schleudern, dass weniger als 45 % der Restfeuchte in der Wäsche steckt, wird sie in die Schleuderwirkungsklasse A eingeteilt. Liegt die erzielte Leistung bei 45 % – 54 % Restfeuchte, ergibt sich die Schleuderwirkungsklasse B. Hat die Wäsche nach dem Schleudern eine Restfeuchte von über 54 %, wird die Maschine in Schleuderklasse C eingestuft. 

Maschinen, deren Energieeffizienz ungünstig ausfällt, erhalten die schlechteste Klasse D. Die beste Klasse wird mit A+++ bezeichnet. Die Ecodesign-Verordnung schreibt vor, dass nur noch Geräte der Energieeffizienzklasse A+ bis A+++ in den Handel gebracht werden dürfen. Wer genau nachrechnet, wird erkennen, dass auch in den besten Energieeffizienzklassen mit der Kennzeichnung A+, A ++ und A +++ Unterschiede im Jahresverbrauch von mehr als 15 % auftreten können. Wie sparsam ein Waschautomat tatsächlich ist, ergibt sich durch Umrechnen des Wasserverbrauchs auf Liter pro Waschgang und Kilogramm. Ein Wasserverbrauch von 40 Litern pro 5 Kilogramm Wäsche in einem Standardprogramm ist ein guter Richtwert. Geräte mit geringem Wasserverbrauch erreichen Wasserverbrauchswerte von rund 6 Litern Wasser pro Kilogramm Wäsche. 

Zusätzliche Energie kann durch einen Warmwasser- und einen Brauchwasseranschluss eingespart werden. Der Brauchwasseranschluss speist die Maschine mit Regenwasser und spart Trinkwasser. Der Warmwasserzulauf ermöglicht den Zufluss warmen Wassers in die Waschtrommel und reduziert den Energieverbrauch, der beim Aufheizen der Maschine entsteht um fast die Hälfte.

Die Lärmentwicklung bei der Inbetriebnahme der Maschine wird ebenfalls mit dem EU-Energielabel erfasst. Ein leiser Waschautomat erzeugt nicht mehr als etwa 45 Dezibel (db), eine Geräuschkulisse, die in etwa einer leicht befahrenen Straße entspricht. Ab einem Geräuschpegel von rund 70 Dezibel ist die Maschine als eher laut einzustufen und macht in etwa so viel Lärm wie ein Staubsauger.

Zusätzliche Programme, Funktionen und Ausstattungsdetails

Die Maschinen unterscheiden sich hinsichtlich der Optionen zur Anzeige und Steuerung. Einfachere Geräte verwenden Drehschalter, Knöpfe oder Lämpchen. Teurere Ausführungen sind mit LCD- oder LED-Displays ausgestattet oder verfügen über Touch-Bedienelemente. Signaltöne erinnern daran, dass die Wäsche nach Durchlauf des Programms entnommen werden soll. Zusätzliche, praktische Ausstattungsmerkmale erleichtern die Bedienung und den Betrieb der Maschine. So ist mit einer Trommelbeleuchtung auch in der dunkelsten Ecke eines Kellers und beim Bücken während des Be- und Entladens jedes Wäschestück zu sehen. So kann es kaum vorkommen, dass später noch ein Strumpf zum Paar fehlt!

Von Nutzen sind Anzeigen, die über die Restlaufzeit des Programms oder den aktuellen Status des Programmdurchlaufs informieren. Auch eine Start- oder Endzeitvorwahl, mit der vorgegeben wird, wann der Waschgang beginnen oder enden soll, kann helfen, den Tagesablauf nicht um das Wäschewaschen herum planen zu müssen, sondern umgekehrt.

Zu den Standardprogrammen gehören ein Baumwoll- bzw. Kochwaschprogramm, Bunt- und Feinwäscheprogramm, sowie ein Programm, das auf Pflegeleichtes, Wolle und Handwäsche ausgelegt ist. Auch eine Pause- bzw. Spülstoppfunktion und ein Kurzprogramm stehen als zusätzliche Funktionen mit zur Verfügung. Können Sie die Wäsche nicht unmittelbar nach dem Waschen aufhängen, wird sich eine Funktion, mit der sie das Restprogramm manuell auf Knopfdruck durchlaufen lassen können, als probat erweisen.

Viele Spezialprogramme sehen zunächst wie eine überflüssige Spielerei der Waschmaschinenentwickler aus, die sich in technischen Raffinessen verlieren. Aber stimmt das wirklich? Wer Haustiere hält oder mit Allergikern in einem Haushalt lebt, ist dankbar für die zusätzlichen Waschoptionen. Wer viele Spezialtextilien wie beispielsweise Daunen, Gardinen, Outdoorbekleidung oder Seide und Dessous waschen muss, sollte aber tatsächlich eine Maschine in Betracht ziehen, die über ein entsprechendes Sonderprogramm verfügt. Unter diesen Umständen lohnt es sich tatsächlich, ein paar extra Franken für ein Spezialprogramm zur Wäsche bestimmter Textilien auszugeben.

Eine Schontrommel weist im Unterschied zur herkömmlichen Trommel eine kleinere Lochung auf grossräumig perforierter Fläche auf. Die Oberfläche der Schontrommel ist mit einer speziellen Struktur versehen, die dafür sorgt, dass die Wäsche auf einem feinen Wasserfilm wie auf einem Kissen schwimmt und einer weniger starken Belastung ausgesetzt ist. Das schont empfindliche Textilien erheblich. 

Mit einem Eco-Programm wird das Waschwasser in der Maschine weniger hoch erhitzt, dafür wird die Wäsche länger eingeweicht. Intelligente Programme sorgen für die effizientere Nutzung und nehmen Einfluss darauf, wie umweltschonend die Wäsche gewaschen werden kann. Beispielsweise kann die Maschine, eine Waschmitteldosis empfehlen oder das Waschmittel je über das mit einem Beladungssensor ermittelte Gewicht der Wäsche und ihrem Verschmutzungsgrad automatisch zuführen.

Zu nützlichen Sicherheitssystemen von Waschmaschinen gehören Wasserschutzsysteme, die Wasserschäden vorbeugen. Tritt ein Leck auf, erkennt die Maschine den Austritt des Wassers und leitet automatisch Gegenmassnahmen ein. Ein Unwuchtkontrollsystem verteilt die Wäsche gleichmäßig und reagiert bei ungünstiger Verteilung mit der Anpassung der Schleuderdrehzahl. Für Eltern mit Kindern ist eine Kindersicherung, die ein ungewolltes Ändern des Programms verhindert, eine sinnvolle Sicherheitsfunktion.

Fazit - Qualität zählt

Eine Waschmaschine zu kaufen, die lange Jahre verlässliche Dienste erbringen soll, ist eine Anschaffung, die eine ruhige Überlegung wert ist. Geben Sie kein Geld für ein Gerät aus, zu dessen Kauf Sie nicht gute Gründe überzeugt haben. Eine leistungsfähige Waschmaschine beziehungsweise Waschturm von hoher Qualität hat eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten und ist ein Gegenstand, der trotz häufigen Gebrauchs lange und zuverlässige Dienste erbringen muss.

Prüfen Sie die Maschine darauf, ob sie intuitiv bedienbar erscheint. Haben Sie alle Knöpfe im Griff? Erklären sich Symbole auf der Anzeige auch ohne Blick in das Handbuch? Ist die Luke der Maschine gross genug, um auch sperrigere Wäscheteile wie Gardinen oder Bettwäsche zu verstauen? Wo befindet sich das Flusensieb? Ist es gut zugänglich, lässt es sich leicht öffnen, säubern und wieder verschliessen? 

Zu guter Letzt ist die Verarbeitung einer hochwertigen Maschine das wesentliche Argument für deren Kauf. Maschinen aus Schweizer Herstellung, die mit dem Siegel „made in Switzerland“ versehen sind, genügen höchsten Qualitätsansprüchen und sind ihrer langjährigen Tradition und der Treue gegenüber der Kundschaft verpflichtet. Eine Waschmaschine kaufen, die in der Schweiz gefertigt wurde, bedeutet daher auch, dass Fertigungskosten nicht auf dem Rücken von ausländischen Lieferanten klein gehalten und Abstriche bei der Qualität und Robustheit der Produkte gemacht werden. Die Standards der Schweizer Qualitätskontrolle sind hoch, die Verlässlichkeit der Technologie „Swiss made“ und des kompetenten Kundenservice jederzeit gegeben und auf Jahre garantiert.

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